Wie ist FoodOffice aufgebaut, welche Module gibt es und was lässt sich anbinden? Hier sehen Sie unser Hauptprodukt im technischen Überblick – ein System, ein Datenmodell, lückenlose Rückverfolgung.
FoodOffice ist das eigenentwickelte ERP- und Warenwirtschaftssystem der Kiratik GmbH für die Lebensmittelbranche – vom reinen Handel über Veredelung und Zerlegung bis zur Produktion. Es verbindet Warenwirtschaft, lebensmittelbezogene Stammdaten (inklusive Rezepturen, Allergenen und Kalkulation) und – wo nötig – die Produktion (MES) in einem einzigen System.
Alle Module greifen auf dasselbe Datenmodell zu. Dadurch werden Chargen, MHD und Herkunft lückenlos erfasst, ohne dass Daten doppelt gepflegt oder zwischen Insellösungen übertragen werden müssen. Vom Wareneingang über Lager und – falls vorhanden – Produktion bis zur Auslieferung arbeitet Ihr Team in einer Oberfläche – und jede Bewegung bleibt nachvollziehbar.
Dieser Beitrag richtet sich an Entscheider sowie IT-, Betriebs- und QS-Verantwortliche in Lebensmittelunternehmen, die FoodOffice technisch bewerten möchten. Suchen Sie zuerst den Branchenüberblick? → ERP-Software für Lebensmittelproduzenten.
Im Zentrum steht der ERP-Kern (Warenwirtschaft & Stammdaten). Betriebe, die selbst herstellen, ergänzen ihn um eine MES-Ebene für die Produktion. Je nach Geschäftsmodell – Handel, Veredelung/Zerlegung oder Produktion – greifen die passenden Schritte ineinander:
FoodOffice deckt alle Kernprozesse eines Lebensmittelbetriebs ab – modular, aber in einer Oberfläche. Sie starten mit dem ERP-Kern und buchen Module dann hinzu, wenn Sie sie brauchen. Jedes Modul mit eigener Detailseite ist hier direkt verlinkt.

Warenwirtschaft und lebensmittelbezogene Stammdaten in einem Kern – die Grundlage für alle weiteren Module.

Produktionsnahe Steuerung auf demselben Datenmodell – vom Auftrag bis zur Kennzeichnung.

Planen, produzieren und Herkunft nachweisen – rezepturgesteuert.

Produktion mobil erfassen – Rückverfolgung in Minuten statt Stunden.

Zerlegeprozess DV-gestützt abwickeln und Ausbeuten bewerten.

Touch-Erfassung für Warenannahme, Produktion und Kommissionierung – mit Waagen-/Scanner-Anbindung.

Bestände, Chargen und Haltbarkeiten sauber führen – inkl. Lagergeld.

Chargen vorwärts und rückwärts nachvollziehen – auditfest.

Etiketten und Preisauszeichnung direkt aus Auftrag und Produktion – gewichtsbasiert und barcodefähig.

Lieferscheine mobil abwickeln, Tour rückmelden, Rückläufer archivieren.

Touren planen und Versandlabels direkt aus dem Prozess erzeugen.

Cloud-Bestell-App für Ihre Kunden – Web, Tablet und Mobil, Hosting in Deutschland.

Mobiles Qualitätsmanagement – Checklisten, Fotos und Maßnahmen direkt am Ort des Geschehens.

Dokumentenmanagement mit FoodOffice-Schnittstelle – Dokumente finden statt suchen.

Elektronischer Belegaustausch mit Handelspartnern – weniger manuelle Arbeit.

Belegtransfer an die Buchhaltung – sauber und automatisiert.

Online-Bestellungen übernehmen und Belegprüfung automatisieren.
FoodOffice ist als offenes System ausgelegt: Geräte und Drittsysteme werden herstellerunabhängig und direkt angesteuert – ohne Insellösung dazwischen. Die wichtigsten Anbindungen:
On-Premise oder im Terminalserver-Betrieb für den ERP-Kern; SaaS-Variante (Smallbusiness) und cloudbasierte Module wie FoodOrder mit Hosting in Deutschland.
Multimandanten- und geschäftsstellenfähig, Netzwerk- und Terminalserver-Umgebungen, Filialanbindung – vom kleinen Betrieb bis zum wachsenden Mittelstand.
Named-User-Lizenzen pro Arbeitsplatz, separate Lizenzen für mobile Android-Geräte (FoodWorks Mobile / Mobile Production).
Daten bleiben on-premise beim Kunden oder werden bei Cloud-Modulen auf Servern in Deutschland gehostet – mit klaren Schnittstellen statt Datenkopien.
Kontinuierliche Weiterentwicklung (aktuelle Generation FoodOffice R1); neue gesetzliche oder kundenindividuelle Anforderungen werden zeitnah umgesetzt.
Eigener Reportdesigner, intelligente Drucksteuerung, PDF-/E-Mail-Versand aller Dokumente sowie Export nach Excel/CSV.
Über die Sprachpakete lassen sich beliebig viele Sprachen verwalten und einzelnen Mitarbeitenden zuordnen – so arbeitet jede Person in der Sprache, die sie sicher beherrscht. Verfügbar sind u. a.:
Das ist gelebte Wertschätzung gegenüber Ihren Mitarbeitenden: Wer in der eigenen Sprache arbeitet, fühlt sich mitgenommen, macht weniger Fehler und ist schneller eingearbeitet – auch Kolleginnen und Kollegen ohne perfekte Deutschkenntnisse sind voll eingebunden. Unterstützt durch klare Masken mit Ampel-Logik, die auch weniger IT-affine Teams sicher durch die Abläufe führen.
Mehr dazu im Blog: Mehrsprachige Software in der Lebensmittelproduktion.
Eine allgemeine Warenwirtschaft lässt sich auf Lebensmittel anpassen – meist aber nur mit Customizing und Zusatzmodulen. FoodOffice bringt die branchenspezifischen Prozesse von Haus aus mit:
| Kriterium | FoodOffice | Generische ERP-/Warenwirtschaft |
|---|---|---|
| Lebensmittel-Stammdaten (Rezeptur, Allergene/LMIV, Deklaration) | integriert | nachrüsten & anpassen |
| Chargen- & MHD-Rückverfolgung | im Prozess, auditfähig | oft Zusatzmodul / manuell |
| Gewichts- & Waagen-Integration (variables Gewicht, Leergut) | direkt angebunden | Schnittstelle nötig, eingeschränkt |
| Produktion, Veredelung & Zerlegung (rezeptbezogen, DV-gestützt) | enthalten | selten branchengerecht |
| Etikettierung & Preisauszeichnung im Auftrag | integriert (FoodLabel) | separates System |
| Branchen-Fit (Fleisch, Backwaren, Molkerei, Obst/Gemüse …) | vorkonfiguriert | Customizing-Projekt |
| Einführung & Betreuung | Spezialist seit 2003, modular | generischer Partner |
Nur innerhalb des Prozesses der Lieferschein- und Rechnungsstellung spart der Geflügelhof Kottsieper 10 Stunden pro Woche – Belege entstehen direkt im System statt in Excel und auf Papier.
„Wir würden uns jederzeit wieder so entscheiden.“
FoodOffice ist für Lebensmittelunternehmen im Mittelstand gemacht – ob Sie handeln, veredeln/zerlegen oder produzieren, und quer durch die Branchen: Fleisch & Wurst, Geflügel & Eier, Backwaren, Molkerei, Obst & Gemüse oder Süßwaren. Welche Funktionen für Ihre Branche im Vordergrund stehen und welche Praxisbeispiele es gibt, zeigen wir gebündelt auf unserer Übersicht: ERP-Software für Lebensmittelproduzenten.
FoodOffice wird modular und entlang Ihrer wichtigsten Prozesse eingeführt – das senkt das Projektrisiko.
Prozesse und Anforderungen aufnehmen, Module festlegen.
Artikel, Rezepturen und Bewegungsdaten übernehmen.
Team schulen, Geräte anbinden, produktiv starten.
Schrittweise erweitern – FoodWorks, FoodOrder, QM …
In einer kurzen Demo zeigen wir Ihnen FoodOffice an Ihren Prozessen – vom Wareneingang über Lager, Veredelung/Produktion und Rückverfolgung bis zur Auslieferung.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen