Mobile Production in der Lebensmittelindustrie

Mobile Production verbindet Scanner, Produktion und FoodOffice zu einem durchgängigen Prozess für die Lebensmittelindustrie.

Chargenrückverfolgung für Lebensmittel in Minuten statt Stunden

Wer Chargen heute noch auf Papier dokumentiert und später in Excel oder ein System überträgt, verliert jeden Tag wertvolle Arbeitszeit. Mit Mobile Production erfassen Ihre Mitarbeiter Rohstoffe, Mengen und Chargen direkt in der Produktion — mobil, flexibel und praxisnah.

Die Rezepturverwaltung gibt vor, was und wie verarbeitet werden soll. Das Ergebnis ist eine lückenlose Chargenrückverfolgung, die nicht erst im Büro entsteht, sondern direkt im laufenden Prozess.

Mitarbeiterin dokumentiert Qualitätskontrollen mit Tablet in der Lebensmittelproduktion – digitale Lösungen mit QM-Check und KIRATIK

Nutzen im Lebensmittelunternehmen:

  • mobile Produktionserfassung mit Smartphone oder Tablet

  • Chargenrückverfolgung in Minuten statt Stunden

  • Anbindung an FoodOffice für Planung und Rückmeldung

  • auch ohne flächendeckendes WLAN nutzbar

So funktioniert Mobile Production in der Praxis

In diesem Video zeigt Sebastian Kiwitz, wie Produktions­aufträge aus FoodOffice auf mobile Geräte übertragen werden, Rohstoffe gescannt und Chargen direkt im Prozess erfasst werden.

Viele Lebensmittelbetriebe dokumentieren Chargen noch auf Papier und übertragen die Daten später ins System oder nach Excel. Das kostet Zeit, ist fehleranfällig und belastet QS und QM unnötig.

Kurz zusammengefasst:

  • manuelle Aufzeichnung statt direkter Erfassung

  • zeitaufwendige Nachpflege

  • unnötiger Stress bei Rückfragen und Audits

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Mehr Informationen

Wenn Chargendaten auf Papier beginnen

Die Chargenrückverfolgung ist Pflicht — und viele Unternehmen in der Lebensmittelbranche beherrschen sie grundsätzlich bereits gut. Trotzdem basieren viele Prozesse noch immer auf manueller Aufzeichnung.

Eine Person, die ein Haarnetz, eine Gesichtsmaske und einen weißen Laborkittel trägt, steht in einem Innenraum und verwendet eine Tabletllösung für die Produktionsplanung, während sie Notizen auf einem Klemmbrett in einer Einrichtung schreibt, bei der es sich offenbar um eine Lebensmittelverarbeitungs- oder Laboreinrichtung handelt.

Manuelle Aufzeichnung
Chargen und Produktionsdaten werden auf Papier notiert und erst später weiterverarbeitet.

Eine Person im weißen Hemd prüft an einem Schreibtisch Dokumente auf einem Klemmbrett, in der Nähe befinden sich ein Taschenrechner, Papiere und ein Smartphone - Sonnenlicht fällt ein, während sie über Lösungen für die mobile Produktionsplanung nachdenkt.

Zeitaufwendige Nachpflege
QS- und QM-Teams übertragen Informationen nachträglich ins System.

Ein roter Radiergummi radiert das mit Bleistift auf liniertem Papier geschriebene Wort Error aus, wobei Radiergummispäne verstreut sind - ein Symbol dafür, wie präzise Chargenrückverfolgung Produktionsplanung mobil unterstützen kann.

Fehleranfällige Prozesse
Medienbrüche, Verzögerungen und unvollständige Daten erschweren die Rückverfolgung.

Das bedeutet in der Praxis: Daten werden handschriftlich in der Produktion festgehalten und später in ein EDV-System übertragen — leider oft noch über Excel. Diese Übertragung übernimmt in vielen Fällen jemand aus QS oder QM. Das ist zeitintensiv, ist fehleranfällig und bleibt im Alltag nicht selten tagelang liegen, bis überhaupt Kapazität dafür da ist.

Genau das ist in vielen Lebensmittelunternehmen nach wie vor gelebte Praxis. Und genau hier beginnt der eigentliche Effizienzverlust.

So funktioniert Mobile Production
für Lebensunternehmen in der Praxis

Der gesamte Ablauf beginnt in FoodOffice und endet mit einer Chargenrückverfolgung, die nahezu vollständig im System vorhanden ist.

Strichzeichnung eines Rezeptbuchs mit einer Schale, die Gemüse und Obst enthält, darunter eine Karotte, ein Apfel und Blattgemüse - ideal für die mobile Produktionsplanung oder die digitale Rezeptverwaltung.

Schritt 1 – Rezepturverwaltung in FoodOffice

Alles beginnt mit der Rezepturverwaltung. In FoodOffice werden Rezepturen für End- und Halbfertigprodukte hinterlegt. Darüber hinaus lassen sich dort auch Spezifikationen und Kalkulationen abbilden.

Strichzeichnung einer Wolke mit einem Zahnrad davor, einem Dokument darüber und Pfeilen, die eine mobile Cloud-Tabletllösung für Online-Dokumentenmanagement, Produktionsplanung und Datensynchronisation symbolisieren.

Schritt 2 – Produktionsplanung und automatische Auftragserstellung

Sobald die Rezeptur im System vorhanden ist, erfolgt die Produktionsplanung — entweder auf Basis von Bestellungen oder anhand von Erfahrungswerten. Das hängt häufig von der Haltbarkeit der Produkte und den individuellen Abläufen im Unternehmen ab.

Auf dieser Grundlage ermittelt das System automatisch alle benötigten Rohstoffe und erzeugt die notwendigen Aufträge.

Eine einfache Strichzeichnung eines Smartphones, eines Tablets (Tabletlösung) und eines Computermonitors, die jeweils ein Dokument anzeigen, mit Pfeilen, die die mobile Übertragung von Informationen zwischen den Geräten anzeigen.

Schritt 3 – Übertragung auf mobile Geräte

Die erzeugten Aufträge werden auf die mobilen Geräte übertragen. Dabei werden die Rezepturbestandteile in verschiedene Kategorien eingeteilt, zum Beispiel Hauptrohstoffe, Gewürze oder Primärverpackung.

So lassen sich unterschiedliche Rüstplätze oder Abteilungen gezielt versorgen. Hauptrohstoffe können auf einem Gerät erfasst werden, Gewürze auf einem anderen — zum Beispiel im Gewürzraum. Das macht das System besonders flexibel.

Symbol eines Kartons neben einem Smartphone, auf dessen Bildschirm ein Barcode gescannt wird, der die mobile Chargenrückverfolgung oder die Paketverfolgung mit einem mobilen Gerät darstellt.

Schritt 4 – Scannen in der Produktion

Sobald die Daten auf dem Gerät verfügbar sind, wissen die Mitarbeitenden in der Produktion genau, was hergestellt werden soll und welche Rohstoffe in welcher Menge wo eingesetzt werden.

Beim Chargieren oder Richten der Rohstoffe werden alle verwendeten Materialien in der App eingescannt. Der integrierte Scanner liest die Informationen vorzugsweise aus dem GS1-Barcode aus. Die Mitarbeitenden werden Schritt für Schritt durch Rezepturen, Rohstoffe und Mengen geführt, bis alle Daten vollständig erfasst sind.

Ein dunkelblaues Tortendiagramm mit vier Segmenten, von denen eines hellblau hervorgehoben ist, wird von zwei gebogenen Pfeilen umgeben, die eine kreisförmige Bewegung bilden und eine kontinuierliche Produktionsplanung oder Datenaktualisierung suggerieren - ideal für den mobilen Einsatz.

Schritt 5 – Rückmeldung an FoodOffice

Sind alle Daten erfasst, werden sie wieder an FoodOffice zurück übertragen. Ab diesem Zeitpunkt ist die Chargenrückverfolgung fast vollständig vorhanden. Die Informationen befinden sich bereits im System und können dort zusätzlich über automatische Prüfprozesse verifiziert werden.

Die Chargenrückverfolgung entsteht damit nicht nachträglich im Büro, sondern direkt während der Produktion.

Warum Mobile Production im Alltag überzeugt

Die Lösung passt sich an reale Produktionsumgebungen an und funktioniert auch dort, wo Prozesse gewachsen sind.

Vorteile:

  • weniger Papier und manuelle Übertragung

  • flexibler als stationäre Terminals

  • auch für getrennte Produktionsbereiche geeignet

  • kein flächendeckendes WLAN nötig

  • Chargenrückverfolgung auf Knopfdruck verfügbar

Einsatzbereiche:

  • Hauptrohstoffe

  • Gewürzräume

  • Primärverpackung

  • getrennte Produktionsbereiche

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Häufige Fragen zu Mobile Production

Brauchen wir überall WLAN?
Nein. Ein definierter WLAN-Punkt für den Datenaustausch reicht aus.

Kann die Lösung mit Terminals kombiniert werden?
Ja, mobile Geräte und stationäre Lösungen lassen sich kombinieren.

Welche Rolle spielt FoodOffice?
FoodOffice übernimmt Rezepturverwaltung, Produktionsplanung und verarbeitet die zurückgemeldeten Daten der Mobile Production.

Gibt es weitere Funktionen?
Ja, zum Beispiel Ersatzrohstoffe oder Chargenvorschläge.

Sie möchten die schnelle Chargenrückverfolgung für Ihren Lebensmittelbetrieb?

Dann zeigen wir Ihnen, wie Mobile Production und FoodOffice in Ihrem Betrieb zusammenspielen.

Ansprechpartner für unsere ERP-Software

Sebastian Kiwitz
Gründer & Geschäftsführer
E-Mail: s.kiwitz@kiratik.de

Tel.: +49 7572 / 7630-0
Mobil: +49 170 / 914 36 83

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