Chargenrückverfolgung-Software macht jede Charge eines Lebensmittels vom Wareneingang bis zur Auslieferung nachvollziehbar. FoodOffice verknüpft Rohstoff-Charge, Rezeptur, Produktionslos, MHD und GS1-Etikett, sodass Sie im Ernstfall die EU-VO 178/2002 Art. 18 erfüllen und vorwärts wie rückwärts in Sekunden recherchieren – IFS- und HACCP-konform.
Chargenrückverfolgung bedeutet, dass jede produzierte Charge lückenlos einer Herkunft (Rohstoff-Charge, Lieferant) und einer Verwendung (Produktionslos, Kunde, Lieferung) zugeordnet ist. Damit lässt sich im Ernstfall in beide Richtungen recherchieren: rückwärts – welche Rohstoffe steckten in einer Charge? – und vorwärts – an welche Kunden ging sie?
Rechtlich verpflichtend ist das in der EU: EU-Verordnung 178/2002, Artikel 18 schreibt die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln auf allen Stufen der Produktion, Verarbeitung und des Vertriebs vor („one step back, one step forward“). Zertifizierungen wie IFS Food und das HACCP-Konzept verlangen zusätzlich dokumentierte, jederzeit nachweisbare Chargenverfolgung – genau das leistet FoodOffice softwaregestützt.
Sechs Bausteine greifen ineinander – von der Charge im Wareneingang bis zur Recherche im Rückruf.
Jede Rohstofflieferung erhält beim Wareneingang automatisch eine Charge inkl. Lieferant, MHD und Prüfdaten.
Die Rezeptur verknüpft eingesetzte Rohstoff-Chargen fest mit dem Produktionslos.
Produktionsein- und -ausgang erfassen jede gefertigte Charge inklusive Mengen und Gewichte
Mindesthaltbarkeit und Losnummern laufen automatisch mit – Grundlage für FIFO und Sperrungen.
GS1-/EAN-konforme Etiketten mit Charge, MHD und Losnummer – direkt aus dem System gedruckt.
Eine Charge eingeben – und alle eingesetzten Rohstoffe und alle belieferten Kunden in Sekunden sehen.
Zwei kurze Einblicke aus FoodOffice: die Chargenrückverfolgung in Aktion und die KI-gestützte Datenerfassung.
Eine durchgängige Prozesskette in Ihrem Betrieb: Jede Charge bleibt in jedem Schritt eindeutig zuordenbar – vorwärts im Produktionsfluss und rückwärts im Rückruf.
Planung & Rezeptur
Rezepturen, Produktionsplan
Beschaffung & Wareneingang
Bestellung, Charge anlegen
Produktion
Chargen scannen, verarbeiten
Etikettierung & Charge
GS1-Etikett, MHD
Verkauf & Logistik
Lieferschein, Auslieferung
Wenn eine Charge zurückgerufen werden muss, zählt jede Minute. Statt Lieferscheine und Produktionsbelege manuell zu durchsuchen, grenzt FoodOffice die betroffene Charge und alle belieferten Kunden auf Knopfdruck ein.
„Das macht so Spaß – die komplette Rückverfolgbarkeit auf Knopfdruck!“
Auch im IFS-Audit zahlt sich das aus: betroffene Charge, Herkunft und belieferte Kunden sind lückenlos belegbar – die Rückverfolgbarkeit läuft im Audit ohne Aufwand durch.
„Die hochwertige Qualität unserer Produkte, die Komplexität der Produktionslandschaft und die Agilität unseres Unternehmens sind nur drei von vielen Faktoren, die wir dank der Software von KIRATIK meistern. Durch die Integration aller Kernprozesse eines Lebensmittelherstellers in eine einzige Softwarelösung wird unser Arbeitsalltag deutlich erleichtert. Besonders die Chargenrückverfolgung überzeugt bei jedem IFS-Audit auf ganzer Linie.“Markus Dreher, Geschäftsführer · Stefanie Lehmann, Assistenz der Geschäftsführung Premium Brot · Parsdorf · Bexbach
FoodOffice ist auf produzierende Lebensmittelbetriebe zugeschnitten – quer durch die Branchen der Lebensmittelherstellung:
In der Fleisch- und Wurstwirtschaft ist die Charge besonders sensibel: Schlacht- und Zerlege-Chargen, Kühlketten-Nachweis, Temperatur- und MHD-Führung sowie kurze Reaktionszeiten im Rückruf sind Pflicht. FoodOffice führt Tier-/Schlacht-Charge, Rezeptur-Charge und Verkaufslos durchgängig zusammen, sodass eine betroffene Charge mitsamt aller belieferten Kunden sofort eingegrenzt werden kann.
In einer kurzen Demo zeigen wir Ihnen, wie FoodOffice Charge, MHD und Herkunft in einem System verbindet – IFS-/HACCP-konform.
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