Technologie ist unser Alltag – aber echte Partnerschaft entsteht nicht im Videocall, sondern dort, wo Lebensmittel produziert, veredelt und verkauft werden. Deshalb bin ich wieder mal eine Woche unterwegs, habe Kunden besucht, Produkte probiert, Eindrücke gesammelt und vor allem wie immer, bei jeder Begegnung viel gelernt!
Und wie bei allen Rundreisen dieser Art, betreibe ich einfach nur Kundenpflege: zuhören, verstehen, Wertschätzung zeigen – und die Menschen hinter den Produkten kennenlernen.
Der Start hätte kaum besser sein können: Litzinger steht für bodenständiges Handwerk, klare Qualität und eine Produktwelt, die einfach funktioniert – egal ob für Theke, Küche oder Grill.
Und ja: Bei diesem Besuch gab es direkt zwei „ehrliche Gewinner“.
Mein Highlight war die Fleischwurst – so ein Produkt, an dem man regionale Qualität sofort merkt. Dazu kam Fleischkäse als echter Klassiker: lecker, saftig, frisch aus dem Ofen – genau so, wie man ihn sich wünscht.
Das bewährte Konzept der Firma Litzinger basiert auf langjährigen Beziehungen zum lokalen Lebensmittel-Einzelhandel, handwerklicher Raffinesse und einem bewährten IT-System aus dem Hause KIRATIK. Wie immer stellt sich die Frage, was noch besser gemacht werden kann, und nach dem Motto „Never change a running system“ haben wir uns über die Möglichkeiten ausgetauscht, wie das bestehende System ohne große Veränderungen sinnvoll erweitert werden kann.
Dieser Stopp hatte Tempo: ein Betrieb mit viel Dynamik und Struktur hat mich erwartet. Genau diese Kombination ist beeindruckend – weil sie zeigt, wie Wachstum und Qualität zusammengedacht werden.
Auch bei den Produkten merkt man die regionale Handschrift: Frischfleisch und Fleischerzeugnisse aus der Region– klar positioniert, mit Fokus auf Verlässlichkeit. Das sind die Momente, in denen man versteht, wie eng Produkt, Herkunft und täglicher Ablauf zusammenhängen.
Viel Dynamik bedeutet auch, ständige Weiterentwicklung und immer wieder neue Anforderungen. Mit der dem Herrn Detlef Wagner und Claus Helwig haben wir die aktuellen Themen behandelt und im Mittelpunkt stand die Unterstützung der Vertriebsabteilung mit unserer Plattform FoodOrder. Optimale Vertriebsabläufe und mehr Service für die Kunden sind die angestrebten Ziele. Aber auch das tägliche Business und die Probleme des IT Alltags haben wir im Detail gesichtet.
Hier zeigt sich, was uns bei KIRATIK wichtig ist: Nähe zum Markt. Am Berliner Großmarkt sind wir inzwischen mit unserer Software bei mehreren Unternehmen im Einsatz – und jedes Mal, wenn man dort ankommt, fühlt es sich ein Stück weit vertraut an.
Die große Anzahl an Lebensmittelunternehmen, die hier so komprimiert auf einem Fleck agieren, ist immer wieder beeindruckend. Und genau deshalb ist das für uns kein „Zahlenmoment“, sondern ein klares Signal: Wenn Abläufe schnell sein müssen, zählen klare Prozesse und ein verlässlicher Bestellweg umso mehr.
Ich freue mich auf weitere Kunden an diesem Ort sehr – nicht zuletzt, weil wir hier bereits gute Referenzen vorweisen können.
Hofner war für mich ein Stopp, der sehr „real life“ ist: pragmatisch, professionell und nah an dem, was im Alltag zählt. Genau das macht den Besuch so wertvoll – ich sehe dort sofort, wie stark Qualität und Verfügbarkeit miteinander verbunden sind.
Produktseitig lässt sich Hofner wunderbar über Klassiker und Zuschnitte erzählen: Gyros, Gulasch, Rouladen, Filet oder Steaks – also genau die Produkte, die im Tagesgeschäft wirklich gebraucht werden. Und gerade diese Bandbreite ist das Beeindruckende: ein Sortiment, das nicht nur gut klingt, sondern auch dann liefert, wenn es darauf ankommt.
Firma Hofner gehört zu den neueren Kunden der KIRATIK auf dem Berliner Großmarkt, und wir stecken mitten drin im Ausbau der KIRATIK-IT-Landschaft. Mit der Geschäfts- und Projektleitung habe ich mich über die aktuellen und zukünftigen Themen ausgetauscht. Die Integration der ecoDMS-Software ist im vollen Gange, und vieles steht auf der Agenda. Durch den hohen Anteil an Gastronomie sind FoodOrder und der Digitale Lieferschein demnächst ein wichtiges Thema.
Afes ist ein familiengeführter Fleischgroßhandel, der seit 2009 vom Standort Berliner Großmarkt aus Supermärkte, Großhändler, Fleischereien, Dönerproduktionen und gastronomische Betriebe beliefert – und dabei sichtbar auf Erfahrung, Struktur und verlässliche Abläufe setzt. Besonders beeindruckend ist die Verbindung aus Verarbeitung und hauseigenem Fuhrpark: kurze Wege, schnelle Reaktionsfähigkeit und ein Qualitätsverständnis, das durch regelmäßige Kontrollen und zertifizierte Standards konsequent abgesichert wird.
Produkt-Highlight: Afes ist spezialisiert auf Lamm-, Kalb- Rindfleisch und Geflügel – von ganzen Partien bis zu Edelteilen – mit dem Anspruch, Frische, Zuschnitt und Lieferung exakt auf den Bedarf der Kunden abzustimmen (inkl. Helal-konformer Beschaffung über entsprechend zertifizierte Lieferanten).
Mit dem Geschäftsführer Herrn Karakoyun, der ein besonderes Auge für jede Prozessoptimierung hat, haben wir kurz die aktuelle Projekte besprochen und für die logistische Hürden paar Ideen ausgetauscht. Danach haben wir eine ganze Reihe an Aufgaben für das Jahr 2026 projektiert. Das wird ein sehr spannendes Jahr!
Gemeinsam mit meiner Frau Katharina sind wir am Abend noch zur Markhalle Neun gefahren. Hier wurde das Thema Lebensmittel dann nochmal auf eine andere Art greifbar: weniger Taktung, mehr Erlebnis – aber dieselbe Leidenschaft. Hier trifft man auf Produzenten, die ihre Produkte nicht nur verkaufen, sondern erzählen. Und genau das ist eine gute Erinnerung für alle in der Branche: Lebensmittel sind nicht einfach Ware. Sie sind Identität, Handwerk und Vertrauen – egal ob im Direktverkauf, in der Gastronomie oder im B2B-Geschäft.
Die Grüne Woche in Berlin ist für viele in der Food-Branche ein Fixpunkt – und für uns gehört sie einfach dazu. Nicht, weil man dort „alles“ sieht, sondern weil man in kurzer Zeit unglaublich viele Eindrücke sammelt.
Das Beste an solchen Tagen passiert oft ganz unspektakulär: rein, umschauen – und direkt am Eingang trifft man schon bekannte Logos. In unserem Fall: unser Kunde die Firma Reichenbach aus dem Schwarzwald. Eine Wurst in die Hand, das musste sein, lecker geräuchert, schmeckt lecker nach Schwarzwald.
Wer auch die hochwertigen Produkte der Firma Reichenbach probieren möchte, kann hier shoppen was das Herz begehrt. Es gibt verschiedene Einzelprodukte, aber auch leckere Pakete, wie z.B. das Grillwurstpaket oder das Genusspaket Steak & Wein
Dieser Stopp hatte sofort Charakter. The Sausage Man Never Sleeps zeigt, wie viel Wirkung ein Produkt entfalten kann, wenn Handwerk, Idee und Stil konsequent zusammenspielen. Man merkt schnell: Hier geht es nicht darum, „irgendwas“ zu machen – sondern um eine klare Handschrift, die sich durchzieht.
Besonders hängen geblieben sind die markanten Klassiker mit eigener Note: Andouille, Back Bacon und Bacon Jam – Produkte, die nicht nur gut klingen, sondern genau die Art Genuss verkörpern, die man sich merkt. Was auch spannend ist, Die Produkte von Sausage Man basieren auf den Fleischerzeugnissen unseres Kunden der BESH (Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall) Dieser Besuch war für mich ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig Produktstory und Wiedererkennbarkeit sind – auch im B2B-Kontext.
Wenn ich unterwegs bin, weiß ich nicht immer wo ich noch spontan lande bzw. welchen Kunden ich noch besuchen darf. Das ist auch der Grund warum die großen Touren mit unserem Mobile-Headquarter abgefahren werden. So kann ich flexibel auf spezielle Ereignisse und mögliche Absagen im letzten Moment reagieren. So war es auch in dem Fall. Ein Defekt an einem Auszeichner führte uns am Sonntag zu Simon und seiner Manufaktur. Der Besuch war erfolgreich und der Defekt wurde behoben! In der darauffolgenden Woche konnte ganz normal produziert und Etikettiert werden und als Highlight, haben wir noch ein paar leckere Spezialitäten als Verpflegung für den weiteren Weg mitbekommen.”
Nach dem in Süddeutschland dieses Jahr nur sehr wenig Schnee gefallen war, ist die Überraschung um so größer gewesen, im nördlichen Brandenburg fast im Schnee stecken geblieben zu sein. Die Betonung liegt auf “fast”, denn der Schnee hat uns nicht davon abgehalten unser nächstes Ziel zu besuchen. Der Schlachthof Perleberg!
Schlachthof Perleberg war für mich ein Stopp, bei dem sofort klar wird, worum es hier geht: Rindfleischqualität – konsequent gedacht und sauber umgesetzt. Der Schlachtbetrieb Perleberg versteht sich als verlässlicher Mittler zwischen Rinderzuchtbetrieben und der verarbeitenden Industrie und setzt dabei bewusst auf Qualitätssicherung und Qualitätsoptimierung im Sinne von Lieferanten und Kunden.
Produkt-Highlight: Über den Online-Shop „Kauf dein Steak“ wird die Produktwelt auch für Endkunden erlebbar – mit einer großen Auswahl an Dry-Aged Steaks und frischem Fleisch von regionalen Bauern in eigener Schlachtung.
Schlachthof Perleberg nutzt unsere Software im Bereich des Einkaufs und Schlachtung seit vielen Jahren. Nach dem der Online-Shop sich kontinuierlich positiv weiterentwickelt, haben wir uns mit der Geschäftsleitung über die Erweiterung unserer Software als Backend für den Shopify Shop ausgetauscht. Smarte, optimierte Prozesse bei der Integration und eine mobile Kommissionierung werden angestrebt.
Besonders gefreut hat uns das Vertrauen von Herrn Telaar: Nach eher unbefriedigenden Erfahrungen mit anderen ERP-Systemen schätzt er vor allem, dass er sich bei KIRATIK gut aufgehoben fühlt – und dass unser Support für ihn wirklich zählt. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.
Nach den vielen Fleischstationen war die Dorfkäserei Geifertshofen ein perfekter Kontrast: ruhiger, handwerklicher – und gleichzeitig beeindruckend organisiert. Die Käserei verarbeitet seit vielen Jahren Bioland- und Demeter-Heumilch g.t.S. aus der Region zu Hart- und Schnittkäsen sowie Molkenrahmbutter – alles als Naturprodukte mit eigener Handschrift.
Besonders spannend war die Begutachtung der neuen Schneidemaschine mit der normierte Keile für den Lebensmitteleinzelhandel zugeschnitten werden.
Direkt danach wurde es für uns dann richtig greifbar in Richtung Prozess: beim Auszeichner / Etikettierer mit FoodOrder-Anbindung. Hier gab es sogar einen kleinen Testlauf – inklusive Terminal/Workflow – und man spürt sofort, wie viel Effizienz gewonnen wird, wenn Spezialhardware in die ERP-Prozesse direkt integriert wird.
Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) ist ein Zusammenschluss von bäuerlichen Betrieben aus der Region Hohenlohe, der seit 1988 nach dem Prinzip der bäuerlichen Selbsthilfe arbeitet. Im Mittelpunkt stehen Regionalität, transparente Erzeugerrichtlinien und konsequente Qualitätsstandards – von der Tierhaltung bis zur Vermarktung. Besonders greifbar wird das im Regionalmarkt Hohenlohe in Wolpertshausen, wo man die Erzeugnisse der Gemeinschaft wie Fleisch- und Wurstwaren sowie weitere regionale Spezialitäten findet.
Der Abschluss der Tour führte mich zuerst nach Wolpertshausen – direkt in den Regionalmarkt der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Dort war der Einstieg genauso, wie man ihn sich für ein Reisetagebuch wünscht: Mittagstisch im Regionalmarkt. Ein kurzer Stopp, der mehr ist als „essen“ – weil man dabei sofort spürt, wofür BESH steht: Regionalität, Tradition und Produkte, die nicht nur im Regal gut aussehen, sondern auch auf dem Teller überzeugen.
Nach dem Mittagstisch ging es durch den Markt – und genau da wird die Vielfalt greifbar: von Fleisch- und Wurstwaren bis zu vielen weiteren regionalen Erzeugnissen, die den Einkauf wie einen echten Marktbesuch wirken lassen. Dieser Mix aus Produktwelt und Atmosphäre ist stark, weil er zeigt: Hier steckt ein ganzes Netzwerk dahinter, nicht nur einzelne Artikel. Wer nicht vor Ort einkaufen kann, kann natürlich auch im Online Shop der BESH stöbern und viele Leckereien einfach nachhause bestellen!
Abschließend ging es dann nach Schwäbisch Hall in die Zentrale. Mit der Geschäftsleitung haben wir das Jahr 2025 kurz Revue passieren lassen und haben uns gleich an die neuen Aufgaben für das Jahr 2026 rangemacht. Es gibt viel zu tun und auch im Fall der BESH, lange stabile und vertrauensvolle Beziehungen machen die Zusammenarbeit zu einer WIN-WIN Situation.
Diese Woche hat vor allem eines gezeigt: Die Lebensmittelbranche lebt von Leidenschaft, Verlässlichkeit und echten Beziehungen. Und genau deshalb sind Vor-Ort-Besuche so wertvoll – weil man Dinge sieht, spürt und schmeckt, die man aus der Ferne nie in der gleichen Tiefe versteht.
Für uns war es eine Woche voller guter Gespräche, ehrlicher Eindrücke und echter Produktmomente: vom Klassiker an der Theke bis zum Blick hinter die Kulissen, vom Marktgefühl bis zur Produktion. Genau diese Mischung macht den Unterschied – weil sie Vertrauen schafft und weil sie zeigt, worauf es im Alltag wirklich ankommt.
Am Ende ist das auch die Botschaft, die ich mitnehme: Nah dran sein – nicht nur an Prozessen, sondern vor allem an den Menschen und Produkten, für die unsere Kunden stehen. Denn wenn man sich wirklich begegnet, entsteht mehr als Zusammenarbeit: So werden aus Geschäftspartnern Geschäftsfreunde.
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