Leitfaden zur Preismeldung in FoodOffice

Für Schlachtbetriebe



Vor kurzem hat die Arbeitsgemeinschaft „Preismeldung“ Ihre Arbeit abgeschlossen. Das Ziel war, ein bundeseinheitliches Vorgehen bei der Erstellung der amtlichen Preismeldung und der Überwachung bzw. Kontrolle vor Ort zu schaffen.

Wie diese Preismeldung in FoodOffcie funktioniert, möchten wir Ihnen in einer Schritt – für-Schritt-Anleitung darstellen.


1. Kennzeichnung der Meldepflichtigen Artikel

Grundsätzlich müssen zunächst die Artikel, für die eine Regierungspräsidiumsmeldung erfolgen soll im Artikelstamm entsprechend gekennzeichnet sein.
Hier kann speziell angegeben werden, wie dieser Artikel in die Meldung einfließen soll.

2. Kennzeichnung der Nebenkosten

Um den korrekten Meldepreis zu bekommen, muss zwischen Vorkosten und Nicht-Vorkosten unterschieden werden. Hierzu müssen die jeweiligen Nebenpositionen / Abzüge korrekt angelegt und entsprechend gekennzeichnet sein. Wählen Sie beim Bearbeiten eines Abzugs über den Reiter „Nebenposteneinstellung“ zwischen folgenden beiden Optionen:

Mit „Normal“ gekennzeichnete Positionen werden im Meldepreis NICHT berücksichtigt.
Mit „Vorkosten“ gekennzeichnete Positionen werden im Meldepreis berücksichtigt.


1.1 Nebenpositionen, die für den Meldepreis relevant sind:

Abzüge die im Meldepreis berücksichtigt werden sollen, müssen als „Vorkosten“ gekennzeichnet werden.


1.2 Nebenpositionen, die für den Meldepreis nicht relevant sind:

Abzüge die im Meldepreis nicht berücksichtigt werden sollen, müssen als „Normal“ gekennzeichnet werden.



Entsprechend dem eingehenden Beispiel haben wir in FoodOffice eine Viehlieferung mit 4 Nebenpositionen angelegt (Transport,Klassifizierung, Salmonellenproben und  Leber verworfen). Wie im Beispiel gehen wir hier auch von einem Schwein (HKL: S | 100kg) und einem Preis von 1,50€ aus.



Wird nun die Preismeldung für diese Woche erstellt, erhalten wir im System folgendes Ergebnis